Förderservice Heizung - für Ihr Heizungsprojekt

Wir unterstützen Sie bei der gezielten Suche nach passenden Förderprogrammen und übernehmen die Erstellung der BzA, TPB sowie nach Projektabschluss die BnD oder den TPN.

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In sechs Schritte zur Förderung

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Förderservice Heizung

Leistungsbeschreibung – Förderservice Heizung


Ziel und Nutzen
Der Förderservice Heizung umfasst die fachkundige Recherche, Vorbereitung und Begleitung von Förderanträgen im Bereich Heiztechnik. Ziel ist es, die Förderfähigkeit Ihrer Maßnahme abzusichern, passende Programme zu kombinieren und eine zügige, regelkonforme Antragstellung sicherzustellen.

Leistungsumfang
Wir prüfen auf Grundlage Ihrer Angaben die Förderfähigkeit der geplanten Maßnahme, recherchieren geeignete Programme einschließlich regionaler Förderungen und erarbeiten eine sinnvolle Kombination relevanter Fördermittel. Die förderfähigen Kosten werden nach Maßgabe der jeweiligen Richtlinien ermittelt. Wir bereiten die erforderlichen Antragsunterlagen vor, insbesondere Bestätigung zum Antrag (BzA), Technische Projektbeschreibung (TPB), Bestätigung nach Durchführung (BnD) und Technischer Projektnachweis (TPN). Alle Unterlagen werden übersichtlich zusammengestellt, auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft und zur digitalen Einreichung aufbereitet. Wir unterstützen bei der Nachweisführung für den Verwendungsnachweis und begleiten – soweit im Rahmen der Dienstleistung möglich – die Klärung von Rückfragen durch Förderstellen sowie Stellungnahmen zu Ablehnungen oder Widersprüchen.

Mitwirkungspflicht und Hinweis
Für die Durchführung sind vollständige und wahrheitsgemäße Angaben über das bereitgestellte Formular erforderlich; Qualität und Vollständigkeit dieser Informationen sind maßgeblich für Förderfähigkeit und Bearbeitung. 

Die abschließende Entscheidung über Förderfähigkeit und Bewilligung trifft ausschließlich der jeweilige Fördermittelgeber; eine Garantie auf Bewilligung oder -höhe kann nicht gegeben werden.

 Beispielrechnung: Mehrkosten-Amortisation einer Wärmepumpe 


 Die folgende Beispielrechnung zeigt, nach wie vielen Jahren sich eine Wärmepumpe gegenüber einer neuen fossilen Heizung wirtschaftlich rechnet. Die Berechnung basiert auf einer statischen Betrachtung und dient der Orientierung. 

Ausgangssituation (Beispiel) 

  • Einfamilienhaus, Baujahr ca. 1995
  • Jährlicher Wärmebedarf: 18.000 kWh
  • Bestehende Gasheizung wird erneuert
  • Jährliche Heizkosten bisher: ca. 2.400 € 


Variante 1: Neue Gasheizung 

  • Investitionskosten (inkl. Einbau): ca. 10.000 €
  • Energiekosten: ca. 2.400 € / Jahr
  • Wartung und Schornsteinfeger: ca. 250 € / Jahr
  • CO₂-Kosten (55 €/t CO₂): ca. 200 € / Jahr

Gesamtkosten pro Jahr: ca. 2.850 € 

Variante 2: Wärmepumpe mit Förderung 

Investitionskosten Wärmepumpe brutto: ca. 32.000 €
Förderung gesamt: 55 %
 

  • 30 % Basissatz
  • 5 % Effizienzbonus
  • 20 % Klimageschwindigkeitsbonus
  • Förderbetrag: –16.500 €
  • Eigeninvestition: ca. 15.500 €

Betriebskosten: 

  • Stromkosten (inkl. Eigenstromanteil aus PV): ca. 1.200 € / Jahr
  • Wartung: ca. 150 € / Jahr
  • CO₂-Kosten: 0 €

Gesamtkosten pro Jahr: ca. 1.350 € 

Wirtschaftlicher Vergleich 

  • Jährliche Kostenersparnis gegenüber neuer Gasheizung: ca. 1.500 €
  • Mehrinvestition Wärmepumpe gegenüber neuer Gasheizung:
     15.500 € – 10.000 € = ca. 5.500 € 


Ergebnis 

Die Mehrkosten der Wärmepumpe amortisieren sich nach etwa 4 Jahren. 

Ab diesem Zeitpunkt ist die Wärmepumpe wirtschaftlich günstiger als eine neue fossile Heizung. 

Wichtiger Hinweis 

Die dargestellte Beispielrechnung basiert auf vereinfachten Annahmen (statische Betrachtung, aktueller CO₂-Preis). Wirtschaftlichkeit, Förderhöhe und Amortisationsdauer sind objektabhängig und ersetzen keine individuelle Energieberatung.